| 84 n. Chr. |
Mit Vorbehalt kann für dieses Jahr der Bau eines Klein-Kastells auf der Alteburg anenommen werden; es war der Vorgänger des später errichteten Stein-Kastells. |
| Um 122 n. Chr. |
Das Kastell auf der Alteburg wird von den Römern angelegt und entwickelt sich mit seinem Lagerdorf zu einer bedeutenden Handelsstätte. |
| 260 n. Chr. |
Das Limeskastell wird von den Römern als Folge des Ansturms der Alemannen aufgegeben . |
| 7. Jahrhundert |
Der Heilige Kilian, Apostel der Franken, wirkt in der heimischen Gegend als Missionar. |
| 05.06.1178 |
Einweihung der Kapelle auf der Alteburg, der Kilianskapelle, die der Einsiedler Walter aus den Trümmern des Limeskastells baute. |
| 1234 |
Erste urkundliche Erwähnung von Heftrich (Heftercho). Kuno von Reifenberg wird auf Lebenszeit Pfarrer in Heftrich. Der Probst von Limburg erhält das Patronatsrecht an der Kirche zu Heftrich. |
| 13.01.1367 |
Verleihung der Stadtrechte durch Kaiser Karl IV. Heftrich erhielt das Recht, Gerichtsbarkeit auszuüben und Markttage abzuhalten, war jedoch verpflichtet, den Ort zu befestigen (Festes Haus). Die Bürger waren von Leibeigenschaft und Frondienst befreit. |
| 1404 |
Der Bau der Stadtmauer, Festes Haus, ist abgeschlossen. |
| 31.01.1404 |
Graf Adolf II von Nassau-Idstein bekräftigt die Stadtrechte und erweitert Rechte und Pflichten. Sie mussten Steuern (jährlich am St. Martinstag 40 kleine schwere Gulden) zahlen und 2 Fuder Bannwein von der Idsteiner Herrschaft kaufen. Die Stadtrechte wurden auf ewig verliehen und bis 1775 immer wieder bestätigt. |
| 1569 |
Kaiser Maximilian II bekräftigt die Privilegien, den Alteburger Markt abhalten zu dürfen |
| 1618-1648 |
Im 30jährigen Krieg werden Heftrichs Mauern zum Teil zerstört. Hunger, Krankheit und Mord durch plündernde Soldaten forderten viele Opfer. Bei Friedensschluss lebten in Heftrich nur noch zehn Ehepaare und eine Witwe. |
| 1629 |
Erlassung der Ortsordnung von Heftrich. Sie enthält 23 gesetzliche Bestimmungen: Bedingungen für die Erlangung des Bürgerrechts, Strafen für Vergehen im Wald, auf Ackern und in den Wiesen, sowie für Vergehen gegen die guten Sitten. |
| 1650 |
Ältestes noch vorhandenes Siegel des Gerichts zu Heftrich |
| 22.03.1676 |
Cäcilia Wicht, die Pfarrfrau von Heftrich, wird als Opfer der Hexenverfolgung in Idstein hingerichtet |
| 1700 |
Rathaus und Backhaus werden gebaut. |
| 1737-1738 |
Bau der Heftricher Kirche, die 1739 feierlich eingeweiht wird |
| 1783 |
24 Linden werden auf der Alteburg gepflanzt, gespendet von der Herrschaft in Idstein. |
| ab 1800 |
Bau der ersten Häuser vor der Fleckenmauer |
| 1801 |
Der Räuberhauptmann Schinderhannes schreibt einen Erpresserbrief an den Fuchsmüller |
| 1817 |
Anlage des neuen Friedhofs |
| 1838/39 |
Bau der Heftricher Schule |
| 1848 |
Bau des Pfarrhauses |
| 1862 |
Der TV Heftrich wird gegründet. Heute nennt er sich TV 1903 Heftrich. |
| 1863 |
Der Männergesangverein Concordia, wird gegründet. |
| 1893 |
Die Reichslimeskommission nimmt den Verlauf des Limes auf und macht Ausgrabungen auf dem Gebiet des ehemaligen Kastells auf der Alteburg; die Funde sind heute zum Teil in der Saalburg bei Bad Homburg zu sehen. Auf der Heftricher Gemarkung haben vermutlich fünf Limestürme gestanden. |
| 1912 |
Bau der alten Turnhalle am Heftricher Schlagweg (Kröfteler Straße) |
| 1912-1925 |
Nach ersten Erzfunden um 1900 und Versuchen, Blei- und Kupfererze im Tagebau zu fördern, wird der Bergbau fachmännisch und unter Tage betrieben. |
| 1914-1918 |
Im l. Weltkrieg fielen 22 Heftricher Bürger. |
| 1924 |
Die Kirchturmuhr erhält ein neues Zifferblatt. Aus dem alten wird ein Wetterhahn gefertigt, der am 31.01.1925 auf die Kirchturmspitze gesetzt wird. |
| 1928 |
Der Gemeinderat von Heftrich befürwortet. den Bau der Nebenbahn Niedernhausen -Schmitten; Heftrich ist bereit, einen Zuschuss von 25.000 - 30.000 Mark zu geben, wenn ein Bahnhof in der Nähe des Ortes gebaut wird (Vorschlag: Altenburg). |
| 1935 |
Die Langgasse (Plästergass) wird gepflastert |
| 1936/37 |
Bau des Forsthauses auf dem Sauwasen; Finanzierung durch Sondereinschlag von 1.000 Festmetern Holz. |
| 1939-1945 |
Der 2. Weltkrieg forderte unter der Heftricher Bevölkerung 64 Tote und Vermisste. |
| 1946 |
Wahl der Gemeindevertreter sowie Wahl des Bürgermeisters, Hermann Dauber Aufnahme von 580 Heimatvertriebenen |
| 1947-1952 |
Umlegung (Zusammenlegung von landwirtschaftlichen Parzellen außerhalb des Ortsbereiches und entsprechende Neuverteilung) |
| 1949 |
Das Schwesternhaus wird erstmals als Rathaus genutzt |
| 1952 |
Die Kirche erhält neue Glocken. Willi Mohr wird zum Bürgermeister gewählt |
| 1953 |
Neubau des Lagergebäudes der Spar- und Darlehenskasse Heftrich |
| 1954 |
Fertigstellung der Aussiedlerhöfe am Wiesenweg |
| 1955 |
Neubau des Mehrzweckgebäudes mit Kindergarten, Feuerwehrgerätehaus und Wohnungen in der Gartenstraße |
| 1957 |
Einweihung der Gemeindehalle. Brandkatastrophe in der Hintergasse ( 3 Anwesen brennen fast völlig ab ) |
| 1958 |
Umgestaltung des alten Schulhofes in eine Gedenkstätte für die Gefallenen. Fertigstellung der Umgehungsstraße |
| 1959 |
Erschließung des Neubaugebietes " Auf dem Zilles " |
| 1967 |
600 Jahre Stadtrechte |
| 1970 |
Anbau der Kegelbahn an die Gemeindehalle |
| 1971 |
Bebauungsplan "Im Kirchgarten", "Im Exboden", "Im Untergrund" heute "Im Wiesental" Unterzeichnung des Eingliederungsvertrages mit der Stadt Idstein. Gründung Vereinsring |
| 1975 |
Die Schinderhannes-Eiche fällt |
| 1976 |
Der umgebaute Sportplatz wird eingeweiht; Bau der Reitsporthalle |
| 1977 |
Einweihung des Schützenhauses; Umbau der alten Dreschhalle zum Feuerwehrgerätehaus; Erweiterung des Kindergartens |
| 1978 |
Die Fuchsmühle fällt einem Brand zum Opfer |
| 1981 |
Einweihung der Grillhütte; Anbau des Umkleidetraktes an die Gemeindehalle |
| 1982 |
Bau der Tennisplätze |
| 1983 |
Aufnahme Heftrichs ins Dorferneuerungsprogramm |
| 1984 |
Der Wetterhahn der Kirche wird neu vergoldet, 750 Jahrfeier |
| 1987 |
Neugestaltung der Langgasse, Gartenstraße, Feldstraße und Neugasse; Richtfest des evangelischen Gemeindehauses |
| 1988 |
Einweihung des Vereinsheimes des Sportvereins; Einweihung des Clubhauses der Tennisabteilung; Einige Linden auf der Alteburg fallen bei einem Sturm um |
| 1989 |
Die Kirche erhält anlässlich des 250.Kirchenjubiläums einen neuen Wetterhahn Baubeginn der neuen Grundschule und Sanierung des alten Schulgebäudes |
| 1991 |
Die Grillhütte brennt ab. Der Heftricher Kreisel wird gebaut; Erweiterung der Grundschule, sie erhält den Namen " Alteburg-Schule " |
| 1992 |
Beginn des Umbaus des alten Rathauses zur späteren Nutzung durch die musiktreibenden Vereine. Im November Erstausgabe des Heftricher Spiegel. 625 Jahre Stadtrechte Heftrich |
| 1993 |
April: Gemeindehalle erhält neue Fensterfronten. Juni: Einweihung und Übergabe des umgebauten Rathauses an musiktreibende Vereine |
| 1995 |
Verabschiedung des Ortsgerichtsvorstehers, Hans Künzl (1970-95) zum neuen Ortsgerichtsvorsteher wurde Hubert Schüring ernannt. 40 Jahre Kindergarten. |
| 1996 |
Vereinsring feiert 25järiges Jubiläum. Erster Weihnachtsmarkt am Rathaus. Premiere der TV-Stadtwache bei der Heftricher Kerb. |
| 1997 |
Traditionsfahne des MGV wird restauriert. Gemeindehalle wird in Willi-Mohr Halle umbenannt |
| 1998 |
VdK-Ortsgruppe feiert 50jähriges, MGV-Concordia 135jähriges und Jugendfeuerwehr 25jähriges Jubiläum. Einweihung Faustballplatz |
| 1999 |
Alteburger Spectaculum anlässlich 40jährigem Jubiläum HVH |
| 2000 |
Sportverein feiert 80jähriges Jubiläum |
| 2001 |
Feuerwehr feiert 75jähriges Jubiläum Ehrenmal wird umgestaltet. |
| 2002 |
Der Euro hat auch Heftrich erreicht |
| 2003 |
Kindergarten wird nach einjährigem Um- Neubau im August eingeweiht; MGV feiert 140jähriges Jubiläum; Turnverein hat 100jähriges Jubiläum; |