Erforschung des Limes
Die Reichslimeskommission nimmt den Verlauf des Limes auf und macht Ausgrabungen auf dem Gebiet des ehemaligen Kastells auf der Alteburg; die Funde sind heute zum Teil in der Saalburg bei Bad Homburg zu sehen. Auf der Heftricher Gemarkung haben vermutlich fünf Limestürme gestanden.
25 Jahre Männergesangverein Concordia
Der Männergesangverein Concordia feiert sein 25-jähriges Bestehen mit Jubelfeier und Stiftung einer ersten Fahnenschleife durch Heftricher „Jungfrauen“.
Gründung des Männergesangvereins Concordia
Der Männergesangverein Concordia wird am Himmelfahrtstag durch Lehrer Müller und 20 Heftricher Bürger gegründet.
Gründung des TV Heftrich
Der TV Heftrich wird gegründet. Heute nennt er sich TV 1903 Heftrich.
Bau des Pfarrhauses
Bau des Pfarrhauses.
Bau der Heftricher Schule
Bau der Heftricher Schule.
Neuer Friedhof
Anlage des neuen Friedhofs.
Schinderhannes
Der Räuberhauptmann Schinderhannes schreibt einen Erpresserbrief an den Fuchsmüller.
Erste Häuser außerhalb der Fleckenmauer
Bau der ersten Häuser vor der Fleckenmauer.
Linden auf der Alteburg
24 Linden werden auf der Alteburg gepflanzt, gespendet von der Herrschaft in Idstein.
Bau der Heftricher Kirche
Bau der Heftricher Kirche, die 1739 feierlich eingeweiht wird.
Rathaus und Backhaus
Rathaus und Backhaus werden gebaut.
Hexenverfolgung
Cäcilia Wicht, die Pfarrfrau von Heftrich, wird als Opfer der Hexenverfolgung in Idstein hingerichtet.
Ältestes erhaltenes Siegel
Ältestes noch vorhandenes Siegel des Gerichts zu Heftrich.
Schreiben des Schultheißen
Baltasar Freischultheiß zu Heftrich schreibt an den Schultheißen von Walsdorf (Quelle: HStAW 1148).
Ortsordnung von Heftrich
Erlassung der Ortsordnung von Heftrich. Sie enthält 23 gesetzliche Bestimmungen: Bedingungen für die Erlangung des Bürgerrechts, Strafen für Vergehen im Wald, auf Äckern und in den Wiesen sowie für Vergehen gegen die guten Sitten.
Dreißigjähriger Krieg
Im Dreißigjährigen Krieg werden Heftrichs Mauern zum Teil zerstört. Hunger, Krankheit und Mord durch plündernde Soldaten forderten viele Opfer. Bei Friedensschluss lebten in Heftrich nur noch zehn Ehepaare und eine Witwe.
Bestätigung des Alteburger Marktes
Kaiser Maximilian II. bekräftigt die Privilegien, den Alteburger Markt abhalten zu dürfen.
Bestätigung und Erweiterung der Stadtrechte
Graf Adolf II. von Nassau-Idstein bekräftigt die Stadtrechte und erweitert Rechte und Pflichten. Die Bürger mussten Steuern (jährlich am St. Martinstag 40 kleine schwere Gulden) zahlen und 2 Fuder Bannwein von der Idsteiner Herrschaft kaufen. Die Stadtrechte wurden auf ewig verliehen und bis 1775 immer wieder bestätigt.
Stadtmauer und Freiflecken-Status
Der Bau der Stadtmauer, Festes Haus, ist abgeschlossen.
Heftrich erhält den Freiflecken-Status durch gräflichen Freiheitsbrief.
Verleihung der Stadtrechte
Verleihung der Stadtrechte durch Kaiser Karl IV. Heftrich erhielt das Recht, Gerichtsbarkeit auszuüben und Markttage abzuhalten, war jedoch verpflichtet, den Ort zu befestigen (Festes Haus). Die Bürger waren von Leibeigenschaft und Frondienst befreit.
Erste urkundliche Erwähnung
Erste urkundliche Erwähnung (Übersetzung) von Heftrich (Heftercho). Kuno von Reifenberg wird auf Lebenszeit Pfarrer in Heftrich. Der Propst von Limburg erhält das Patronatsrecht an der Kirche zu Heftrich.
Einweihung der Kilianskapelle
Einweihung der Kapelle auf der Alteburg, der Kilianskapelle, die der Einsiedler Walter aus den Trümmern des Limeskastells baute.
Der Heilige Kilian
Der Heilige Kilian, Apostel der Franken, wirkt in der heimischen Gegend als Missionar.
Aufgabe des Limeskastells
Das Limeskastell wird von den Römern als Folge des Ansturms der Alemannen aufgegeben.
Römisches Kastell auf der Alteburg
Das Kastell auf der Alteburg wird von den Römern angelegt und entwickelt sich mit seinem Lagerdorf zu einer bedeutenden Handelsstätte.
Erstes Kastell auf der Alteburg
Mit Vorbehalt kann für dieses Jahr der Bau eines Kleinkastells auf der Alteburg angenommen werden; es war der Vorgänger des später errichteten Steinkastells.